Lydia Roppolt

Die Künstlerin Lydia Roppolt war im Zeitraum 1950-95 hauptsächlich im Raum Wien, NÖ und OÖ tätig.

Der überwiegende Teil ihrer Arbeiten sind Glasfenster für Kirchen, wobei sie dieser Technik zu einem neuen Stellenwert in der österreichischen Kunst der Moderne verholfen hat.
Daneben schuf sie Fresken und Textilien, plastische Objekte, Ölbilder und Grafiken.
Neben sakralen Themen galt ihr besonderes Interesse dem menschlichen Antlitz sowie der Landschaft um ihre Wahlheimat Oberwang.
Der dort neben ihrem Atelier gelegenen gotischen Filialkirche hat sie besondere Beachtung geschenkt, die sich in ihrer künstlerischen Ausgestaltung sowie kulturellen Aktivitäten daselbst manifestierte.
Lydia Roppolts Werk, das gelegentlich öffentliche Diskussionen auszulösen vermochte, ist beispielhaft für die Situation der österreichischen Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Hinwendung zu nicht gegenständlichen Gestaltungsformen.
2005 ist ihr Schaffen hinsichtlich Objekten im öffentlichen Raum unter dem Titel "Sakrales-Monumentales" publiziert worden.